Tipps und Tricks: Was hilft beim Programmieren lernen?

Wie bei allem gibt es auch beim Programmieren bestimmte Strategien, welche ein besseres erlernen und Verstehen ermöglichen. Mit den richtigen Techniken ist es zudem möglich wesentlich schneller und somit effektiver zu lernen. Was sollte man beachten, wenn man entweder ganz neu in die Materie startet oder aber sein Wissen auffrischen und vergrößern möchte?

Standardwerke als Grundlage nutzen

Sicherlich ist jeder Mensch anders veranlagt, wenn es um das Lernen geht. Prinzipiell kann man jedem aber raten, sich im Bereich Programmieren zunächst einmal offline schlau zu machen und einige Standartwerke über das Thema zu lesen. So kann man sich ein praktikables Fundament an Wissen aneignen und ist für alle weiteren Schritte gerüstet. Wer dennoch nicht die Finger vom Rechner lassen kann findet auch kostenlose Standardwerke im Netz, zum Beispiel hier.

Eigene Projekte anfangen

Es empfiehlt sich, das Programmieren immer in Zusammenhang mit einem konkreten Projekt zu erlernen. Das kann eine kleine App oder auch eine Webseite sein, wichtig ist dass man nicht nur Informationen aufnimmt, sondern diese auch anwendet. Wenn ein spezielles Programmierthema in Zusammenhang mit einem Projekt erlernt wird, lassen sich Zusammenhänge besser erkennen und das allgemeine Verständnis für die Materie stärken.

Aller Anfang ist schwer, aber das sollte einem den Einstieg nicht schwer machen. Ein wesentlicher Bestandteil beim Programmieren lernen ist es einfach mal Dinge nach dem „trial and error“ Prinzip auszuprobieren.

Der Weg ist das Ziel

Sicherlich ist es gerade für blutige Anfänger schwierig sich innerhalb des riesigen Themenfelds Programmieren zu orientieren. Niemand kann alles auf einmal lernen, der Weg sollte auch hier das Ziel sein. Daher ist es besonders wichtig, klare Ziele zu setzen und von einem spezifischen Thema zum nächsten zu wandern anstatt zu versuchen direkt alles und jede Einzelheit zu verstehen. Im Laufe der zeit wird sich so automatisch ein größeres Bild ergeben. Zudem sollte man realistische Erwartungen an seine Fähigkeiten haben und nicht frustriert werden, wenn es mal länger dauert als geplant. Gut Ding will Weile haben.

Syntax verstehen

Weiterhin ist es besonders zu empfehlen, sich auch tatsächlich mit dem Syntax der jeweiligen Programmiersprache zu beschäftigen. Die Auseinandersetzung mit dem „Innenleben“ und dem Aufbau einer Programmiersprache wird es wesentlich vereinfachen auch andere Sprachen zu erlernen.

Nicht alleine bleiben

Grundlagenwissen eignet man sich zwar selber an, im weiteren Verlauf des Lernens ist ein Austausch mit anderen jedoch unabdingbar. Wenn der eigene Freundes- oder Bekanntenkreis sich nicht genau so sehr wie man selbst für das Programmieren interessiert, bieten soziale Lernplattformen wie etwa GitHub oder StackOverflow eine gute Möglichkeit mit anderen ins Gespräch zu kommen und Experten Fragen stellen zu können.

Weiterhin bestehen selbstverständlich tausende Möglichkeiten sich zu informieren oder aktiv zu lernen. Tutorials sind eine gute Möglichkeit sich bestimmte Details erklären zu lassen. Manchmal ist es auch sehr aufschlussreich, einem Programmierer über die Schulter zu schauen. Bis man einen groben Überblick über das Programmieren hat wird eine Weile vergehen. Wichtig ist vor allem, dass man das Lernen als einen Prozess begreift und diesen Prozess aktiv wahrzunehmen. Dazu gehört auch, in fortgeschrittenem Stadium sein Wissen an andere weiterzugeben.

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